Ringeisen-Gymnasium startet mit Feuer in die Fastenzeit

Mit drei ökumenischen Gottesdiensten begann an unserer Schule die Fastenzeit. Dabei stand das Symbol des Feuers im Mittelpunkt und wurde in drei Feuerschalen eindrucksvoll in den Blick gerückt. Die Flammen erinnerten an zentrale biblische Bedeutungen:

  • Feuer als Zeichen der Gegenwart Gottes (z. B. Dornbusch, Feuersäule),
  • Feuer als reinigende Kraft (wie Gold, das im Feuer geläutert wird),
  • Feuer als Symbol für Begeisterung und Lebendigkeit im Glauben.

Die Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen hatten zu folgenden Meditationsfragen Antworten vorbereitet, die zum Nachdenken anregten: Wo möchten wir in den 40 Tagen der Fastenzeit die Gegenwart Gottes spüren? Wovon möchten wir durch den Geist Gottes gereinigt werden? Was soll der Geist Gottes in uns neu entfachen?

Ein weiteres besonderes Element des Gottesdienstes war die Aschenauflegung. Die Klasse 6C hatte im Vorfeld aus Palmbuschen des Vorjahres Asche hergestellt, die als Zeichen der Vergänglichkeit, der Buße und der Neuausrichtung an Gott verwendet wurde. Die Religionslehrer unterstützten den Zelebranten bei der Aschenauflegung, die als Symbol für Solidarität mit leidenden Menschen, Ehrlichkeit vor Gott und den guten Willen zur Umkehr stand.

Mit diesem eindrucksvollen Auftakt wurden die Schülerinnen und Schüler ermutigt, die Fastenzeit bewusst und im Glauben zu begehen.

Text: Pater Christian Hamberger/Bilder: Carmen Rettermeier