Kleiderspende des Ringeisen-Gymnasiums ans Rote Kreuz
Kleiderspende des Ringeisen-Gymnasiums ans Rote Kreuz
Nach dem Kleiderbasar im vergangenen und dem Kleiderkreisel in diesem Schuljahr vollzog die SMV nun den dritten Schritt eines ressourcenschonenden Umgangs mit Kleidung.
Nach dem Kleiderbasar im vergangenen und dem Kleiderkreisel in diesem Schuljahr vollzog die SMV nun den dritten Schritt eines ressourcenschonenden Umgangs mit Kleidung – verbunden mit einem sozialen Aspekt: Am 20.02.2026 wurden durch Schülersprecherin Lily-Isabelle Michel und den Nachhaltigkeitsbeauftragten sowie Verbindungslehrer Herrn Koch sieben Kartons und fünf Säcke mit den noch übrigen Kleidungsstücken an den Rot-Kreuz-Laden in Gessertshausen übergeben.
In Zeiten von Fast Fashion und wachsendem Ressourcenverbrauch ist der bewusste Umgang mit Kleidung ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Jedes Kleidungsstück, das nicht neu produziert werden muss, spart wertvolles Wasser und reduziert CO2-Emissionen. Als zertifizierte Klimaschule war es uns daher ein Anliegen, den Kreislaufgedanken praktisch umzusetzen: Statt Kleidung wegzuwerfen, schenken wir ihr ein zweites Leben.
Doch hinter der Aktion steckt mehr als reiner Umweltschutz. Als Schule ohne Rassismus/ mit Courage bekennen wir uns zu einer solidarischen Gesellschaft. Unsere Spende soll daher auch ein sichtbares Zeichen für soziales Miteinander sein und eine konkrete Umsetzung unseres schulischen Leitbilds „Jeder Mensch ist kostbar“ – das nicht an der Schultür enden darf!


Deshalb haben wir uns bewusst für die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes als Empfänger der Kleiderspende entschieden. Das ursprünglich in Notzeiten für die Versorgung der Bevölkerung, u. a. mit Kleidung, zuständige Rote Kreuz hat es sich unter dem Motto „Mode von Mensch zu Mensch“ zum Ziel gesetzt, dem Trend von Armut und Existenzangst, der auch in die Mitte der Gesellschaft drängt, entgegenzuwirken. Als entsprechende Mut machende „Leuchttürme“ in ganz Deutschland geht es zum einen um sozialen Ausgleich, Solidarität und Integration, zum anderen um nachhaltiges Denken. So vereint das Konzept der BRK-Läden soziale und ökologische Aspekte und passt perfekt zum RGU als Schule ohne Rassismus/mit Courage bzw. Klimaschule. Man findet hochwertige Second-Hand-Ware zu fairen Preisen. Und Menschen mit geringem Einkommen erhalten die Möglichkeit, sich würdevoll und modisch einzukleiden. Die Läden werden auf Basis der „Non-Profit-Ausrichtung“ betrieben, d. h. die Erlöse aus den Verkäufen fließen direkt zurück in die soziale Arbeit des Roten Kreuzes, wie etwa in den Katastrophenschutz, die Seniorenbetreuung oder lokale Jugendprojekte. Zuletzt sind die Läden oft Orte der Begegnung, an denen ehrenamtliches Engagement großgeschrieben wird und Vorurteile abgebaut werden.
Durch unsere Sammlung konnten zahlreiche gut erhaltene Kleidungsstücke an das Team des Rot-Kreuz-Ladens übergeben werden. Wir freuen uns, dass unsere Spenden nun dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte, die diese Aktion mit ihren Spenden unterstützt haben!

