Abiturfahrt nach Budapest

Vom heiligen Stephan bis zur Paprika – Abiturfahrt Budapest

Eines der drei Ziele der diesjährigen Abiturfahrt war die ungarische Hauptstadt Budapest, zu der sich 30 Schülerinnen und Schüler der Q12 mit den Lehrkräften Laura Leitner, Sebastian Baiter und Sebastian Eberle auf die Reise begaben.

Nach der langwierigen Anfahrt mit der Bahn und dem Beziehen des zentral gelegenen Hotels, knüpfte die Gruppe am Abend erste Bande mit dem quirligen Treiben der Váci Utca, der bekanntesten Fußgängerzone im Stadtteil Pest. Einen Steinwurf davon entfernt, beeindruckte die nächtlich-illuminierte Ansicht des am anderen Ufer der Donau gelegenen Stadtteils Buda mit der pittoresken Silhouette der Fischerbastei, dem Burgpalast und der Krönungs- bzw. Matthiaskirche.

Eben diese waren Ziele des am nächsten Vormittag stattfindenden dreistündigen Stadtrundgangs, der bei bestem spätsommerlichen Wetter, zudem zur St.-Stephans-Basilika führte. Dieses imposante klassizistische Bauwerk stellt die größte römisch-katholische Kirche der Metropole dar und beherbergt die bedeutendste Reliquie des katholischen Ungarn – die einbalsamierte rechte Hand des heiligen Stephan, dem Nationalheiligen und Patron des heutigen Ungarn, der als Magyarenfürst im Jahre 1001 das Königreich begründete und somit erster König und Staatsgründer ist.

Im Stadtteil Buda auf dem Burghügel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, angekommen, eröffnete sich den staunenden Studienfahrerinnen und Studienfahrern die Aussicht auf das Pester Donauufer mit dem beeindruckenden Parlamentsgebäude. Das neugotische Meisterwerk, welches das zweitgrößte Parlamentsgebäude der Welt ist, sollte am Folgetag bei der vormittäglichen Donauschifffahrt vom Wasser aus zu sehen sein und folgend von innen besichtigt werden. Doch vor diesen zwei Programmpunkten des Mittwochs begab sich die Ursberger Ausflugsgruppe am Nachmittag in die Pál-Völgyi-Tropfsteinhöhle in den Budaer Bergen, welche mit 32 Kilometern Länge das ausgedehnteste Höhlensystem Ungarns darstellt und zahlreiche die Phantasie anregende Gesteinsformationen wie zum Beispiel den ungarischen Puli-Hund oder Elefanten und Schildkröten, aufweist.

Das abwechslungsreiche Programm der studienfahrenden Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler in der ungarischen Millionenmetropole abschließend, stand am letzten Tag ein Besuch des Cinema Mystica auf dem Plan, welches mit immersiven, interaktiven und digitalen Licht- und Soundinstallationen eine Art magische optische Sinnesreise bot. Das gemeinsame Abschlussabendessen auf dem Karaván-Streetfood-Markt fügte sich dabei als Art gustatorische Sinnesreise mit Klassikern der ungarischen Küche wie Lángos, Gulasch oder Paprikahühnchen ergänzend nahtlos ein.

Am Folgetag kehrten die angehenden Abiturienten müde, aber wohlbehalten und voller positiver Eindrücke architektonischer, historischer, kultureller sowie kulinarischer Natur nach Hause zurück.

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